Demokratiebildung, Zivilcourage & Empowerment
Mut tut gut!
Mobbing und Diskriminierung betreffen viele, ob in der Schule, im Freundeskreis oder online. Was jedoch viele vergessen ist, dass die Betroffenen auch lange Zeit nach den Ereignissen darunter leiden können. In diesem Workshop wird offen über Erfahrungen, Strategien gegen Ausgrenzung und den Mut zum Eingreifen gesprochen. Im interaktiven Rollenspiel erleben die Teilnehmenden Gruppendynamiken hautnah und entdecken, wie man mit Empathie und Zivilcourage ein faires Miteinander fördern kann.
- Dauer: 1,5 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 10 Jahren
- Format: Workshop
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Gegenwind – Radikalisierung und Extremismus
Wie entstehen extremistische Überzeugungen und warum werden manche Menschen radikal? In diesem Workshop nehmen die Teilnehmenden an einer Reise durch reale Biografien und ihre individuellen Werdegänge teil. Gemeinsam werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener extremistischer Strömungen besprochen und praktische Strategien zum Umgang mit radikalisierten Personen entworfen.
- Dauer: 1,5 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 14 Jahren
- Format: Workshop
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Lebendige Bilder – Erinnerungskultur
Wie kann Erinnerung lebendig bleiben, wenn Zeitzeug*innen nicht mehr berichten können? In diesem Workshop beschäftigen sich die Teilnehmenden mit kulturellen Artefakten, die im Zusammenhang mit der Shoah entstanden sind, und erfahren die verschiedenen Schicksale der Künstler*innen, die sie geschaffen haben. So ordnen die Teilnehmenden die Gegenstände anhand der Lebensgeschichten den jeweiligen Personen zu. Der Workshop verbindet historische Einblicke mit spielerischem Lernen.
- Dauer: 1,5 – 3 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Format: Workshop
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Menschlichkeit Bewahren! Antisemitismus und Ableismus im Nationalsozialismus
Wie konnten Antisemitismus, Ableismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Nationalsozialismus staatliche Praxis werden? Welche gesellschaftlichen und kommunalen Strukturen ermöglichten Ausgrenzung, Mitläufertum, Mittäterschaft? Das Format analysiert Antisemitismus und Ableismus im Nationalsozialismus, erörtert Kontinuitäten: Denkfiguren, Verwaltungspraxen, institutionelle Dynamiken. Im Fokus stehen kommunale und organisatorische Handlungsebenen.
- Dauer: 1,5 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 15 Jahren
- Format: Vortrag, auch online möglich
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Strategien für eine lebendige Erinnerungskultur im pädagogischen Alltag
Wie lässt sich bayerisch-jüdisches Leben vermitteln, ohne es auf Antisemitismus oder die Shoah zu reduzieren? Und wie kann Erinnerung so gestaltet werden, dass Geschichte, Gegenwart und kulturelle Vielfalt miteinander in Beziehung treten? Der Vortrag präsentiert anhand ausgewählter Persönlichkeiten – etwa Kurt Eisner und Henny Brenner – didaktische Ansätze, die jüdische Geschichte und Kultur in Bayern über Biografien, Kunst, Begegnung und regionale Bezüge erschließen. Wie können Shoah und Antisemitism
- Dauer: 1,5 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 15 Jahren
- Format: Vortrag, auch online möglich
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Würde-Bingo
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“: Der erste Artikel unseres Grundgesetzes zeigt, wie zentral Würde für unsere Gesellschaft und unsere Werte ist. Doch was bedeutet Würde eigentlich für jeden Einzelnen und wie wird sie in unterschiedlichen Kulturen und Epochen verstanden? In diesem Workshop nähern sich die Teilnehmenden dem abstrakten Begriff spielerisch: Beim interaktiven Würde-Bingo diskutieren und vergleichen wir globale Perspektiven.
- Dauer: 1,5 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 10 Jahren
- Format: Workshop
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Film und Zeitzeugengespräch mit Roman Haller – Überleben, Neubeginn, Verantwortung
Roman Haller wurde im Mai 1945 in einem Versteck bei Tarnopol geboren. Gemeinsam mit seinen Eltern überlebte er den Holocaust, gerettet von einem deutschen Major und dessen Angestellter dargestellt im Film „Irenas Schwur“. Im Workshop erzählt Roman Haller im Anschluss an den Film persönlich von seinem außergewöhnlichen Start ins Leben, von seinem Aufwachsen als Jude im Bayern und München der Nachkriegszeit und seinem Blick auf den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Erinnerung.
- Dauer: 3 Stunden
- Sprache: DE, EN
- Empfohlene Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Format: Film, Vortrag und Gespräch, auch online möglich
Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an bildungsangebote@ejka.org
Referentinnen und Referenten

Maria Filina
Seniorreferentin

Eva Haller
Seniorreferentin

Vitalii Kogut
Seniorreferent

Anastasija Komerloh
Seniorreferentin

Jonas Mages
Seniorreferent

Miriam Vinograd
Seniorreferentin

Dr. Katrin Diehl
Seniorreferentin
Das sagen unsere Teilnehmer

“Ja, es waren sowohl abwechslungsreiche Programme als auch eine unerwartete tolle Verpflegung da- also alles, was man sich bei einer solchen Tagung wünschen kann. Danke dafür! 😊”
“Mir hat es über die Symbole von Judentum besonders interessiert. Und ich habe verschiedene Namen von den Symbolen kennengelernt. Anschaulich waren die ganzen Materialien, schön.”
“Ja, Interesse geweckt hat alles. Am interessantesten war für mich der Teil über wertschätzende Kommunikation nach Korczak.”
“Ja. Am meisten Zufriedenheit hat mir die Schatztruhe + Quiz, sowie der Vortrag über Antisemitismus bereitet.”
“Ja die Veranstaltung war sehr interessant und gut aufgebaut. Es war kein Monolog sondern auch dazwischen Gruppenarbeiten. Inhaltlich sehr gut und verständlich dargestellt.”
“Die verschiedenen Gegenstände kennenzulernen, mehr darüber zu erfahren und sie auch mal aus der Nähe zu sehen und anzufassen und das Quiz war auch sehr lustig.”
“Ich fand es sehr schön, dass wir die Gegenstände anfassen und begutachten durften, und, dass wir selber recherchieren durften. Das Essen war toll und freundliche Leute.”
“Ich habe mich davor schon sehr fürs Judentum interessiert, weil das Christentum davon kommt. Ihr habt mir viel Wissen gegeben und Fragen beantwortet. Sehr schön und interessant. Ich bin sehr zufrieden.”
“Man hat gemerkt, dass Sie als Team zusammenhelfen. Die abwechslungsreichen Elemente/Methoden über die Gegenstände, die Recherche, das Kahoot, das Verkosten des Brotes.”
“Die interaktive Methode hat mir gut gefallen und das Erleben des Judentums mit alle Sinnen.”
“Sie hat mir gut gefallen, der Antisemitismus- Vortrag war sehr gut.”
“Die vielen unbekannten Gegenstände, sie betrachten, anfassen zu können und auch den Geschmack mit dem Brot.”










