Unternehmen

In einer Zeit des stetigen Wandels und der zunehmenden Herausforderungen in der Geschäftswelt möchten wir Ihnen und Ihrem Unternehmen ein besonders aktuelles und innovatives Bildungspaket vorstellen: „Unternehmen der Achtung nach Janusz Korczak“.

Die einzelnen Bausteine, aus denen das Bildungspaket besteht, fokussieren sich auf die Persönlichkeitsentwicklung durch Wertschätzung, Partizipation und vorurteilsfreies Miteinander, wodurch sie sich gerade im Hinblick auf die Interkulturalität der Arbeitsteams und der Auszubildenden hervorragend in die firmeninternen Personalentwicklungskonzepte integrieren lassen.

Was erwartet Sie?

Das Bildungspaket „Unternehmen der Achtung“ deckt drei bedeutende Bereiche ab, die in der heutigen Zeit besonders relevant sind:

– Konfliktmanagement: In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist effektives Konfliktmanagement von entscheidender Bedeutung. Unser Paket bietet praxisorientierte Ansätze, um Konflikte konstruktiv zu lösen und eine positive Teamdynamik zu fördern.
– Kennenlernen des jüdischen Lebens als Prävention des Antisemitismus: Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen legen wir einen Schwerpunkt auf die Prävention von Antisemitismus durch das Verständnis und die Wertschätzung des jüdischen Lebens. Dies fördert nicht nur eine offene und inklusive Unternehmenskultur, sondern trägt auch zur Entwicklung von interkultureller Kompetenz bei.
– Medienkompetenz: In einer Ära von Information und Technologie ist Medienkompetenz unerlässlich. Unser Bildungspaket ermöglicht es, einen verantwortungsbewussten Umgang mit Medien zu entwickeln, kritisch zu hinterfragen und digitale Ressourcen effektiv zu nutzen.

Wertschätzende Kommunikation und Konfliktmanagement nach Janusz Korczak

Konfliktmanagement zählt zu den Basiskompetenzen der Kinder im Vorschul- und Schulalter und wird als grundlegende Fähigkeit zur Interaktion mit Gleichaltrigen und Erwachsenen betrachtet. Die „Pädagogik der Achtung“ von Janusz Korczak bietet wertvolles Potenzial, um Kinder beim Aufbau und bei der Gestaltung von tragfähigen Beziehungen zu unterstützen. Die selbständige Bewältigung von Konflikten ist dabei ein zentrales Anliegen.

Wertschätzende und lösungsorientierte Kommunikation nach Janusz Korczak

Mögliche Zeitformate: 3 – 6 Stunden 

Mögliche Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch  

Zielgruppen:

  • Pädagogisches Personal an Schulen  
  • Mitglieder der Elternverbände  
  • Multiplikatoren im Bereich der Sozialpädagogik  

 Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:

Die „Pädagogik der Achtung“ von Janusz Korczak bietet wertvolles Potenzial, um Schulkinder beim Aufbau und bei der Gestaltung von tragfähigen Beziehungen sowohl untereinander als auch zu Erwachsenen zu unterstützen. Die selbständige Bewältigung von Konflikten ist dabei ein zentrales Anliegen. 

Wie können Konflikte auf der Grundlage von gemeinsamen Interessen gelöst werden, auch wenn die Positionen auf den ersten Blick unvereinbar zu sein scheinen? Wie können tragfähige Strukturen für eine friedliche Konfliktlösung aufgebaut werden? Wie kann die Kommunikation zwischen Erwachsenen untereinander (z.B. Lehrkräften und Eltern) lösungsorientiert gestaltet werden und dabei für die Schulkinder das Lernen am Modell ermöglichen? Diesen Fragestellungen widmet sich diese Fortbildung, die sich durch einen geringen Theorieanteil und eine intensive Nutzung interaktiver Formen auszeichnet. Sie vermittelt den Teilnehmenden Grundlagen der Konfliktlösung anhand der Korczak-Pädagogik der Achtung und verknüpft diese mit „modernen” Konfliktlösungsmethoden wie z.B. der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

 Dazu befähigt Sie unser Angebot:

Die von Janusz Korczak entwickelten pädagogischen Konzepte werden analysiert und auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen insbesondere in den Bereichen Konfliktbearbeitung und Radikalisierungsprävention angewendet. Die Teilnehmenden werden im Sinne der Pädagogik der Achtung mit situationsentsprechend modifizierten Handlungsstrategien zur Konfliktbearbeitung, Konfliktvermeidung und Deeskalation in Gruppen ausgestattet. Sie lernen, auf Ereignisse nicht nur aus der Erwachsenen-, sondern auch aus der Kinderperspektive zu blicken und hiermit eine “Doppelrolle” durch die pädagogische Einfühlung nach Korczaks Grundsätzen Achtung – Verstehen – Verzeihen – Verantwortung anzunehmen.  

Inhalte im Überblick: 

  • Grundkonzepte der Pädagogik von Janusz Korczak: Respekt, Gerechtigkeit, Teilhabe, Dialog, Selbstreflexion  
  • Grundlagen der wertschätzenden lösungsorientierten Kommunikation und Konfliktlösungsansätze nach Janusz Korczak  
  • Praktische Übungen

Ansprechpartnerin: Maria Filina M.A., Referentin für Bildungsangebote (mariafilina@ejka.org 

Janusz Korczaks Kiste

Die „Janusz-Korczak-Kiste“ stellt eine hervorragende Möglichkeit über Sehen, Hören, Fühlen und Machen dar, sich mit einfachen Mitteln über das Leben wie die pädagogischen Überlegungen Janusz Korczaks zu informieren und sich durch sie inspirieren zu lassen. Die Kiste ist dem Dom Sierot, Korczaks Waisenhaus in Warschau, nachempfunden, so dass sich auch ein räumlicher Eindruck vermitteln lässt.

Bildungsprodukt  

Die Janusz-Korczak-Kiste 

Zeitlicher Umfang: 1,5 Stunden oder nach Absprache

Zielgruppe:

  • Pädagogisches Personal im Bereich der Frühpädagogik 
  • Pädagogisches Personal an Schulen 
  • MultiplikatorInnen im Bereich der Sozialpädagogik  
  • Interessierte aus Einrichtungen der Bildung und Wissenschaft 

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:  

Janusz Korczak als Inspiration! Janusz Korczaks Forderung, selbstbestimmt, selbstbewusst, in bester Absicht, mit moralischem Weitblick, zugeneigt und sehr konzentriert auf sein Gegenüber zu reagieren, schließt eine Routine ebenso aus wie einen Regelkodex.  

Die „Janusz-Korczak-Kiste“ stellt eine hervorragende Möglichkeit über Sehen, Hören, Fühlen und Machen dar, sich mit einfachen Mitteln über das Leben wie die pädagogischen Überlegungen Janusz Korczaks zu informieren und sich durch sie inspirieren zu lassen. Die Kiste ist dem Dom Sierot, Korczaks Waisenhaus in Warschau, nachempfunden, so dass sich auch ein räumlicher Eindruck vermitteln lässt. 

 

Dazu befähigt Sie unser Angebot: 

Die Janusz-Korczak-Kiste setzt einen interaktiven Prozess in Gang, entspricht der Janusz Korczak Pädagogik und berührt sowohl beim zielgerichteten Erlebnisprozess als auch beim Verwerten des Erlebten das Thema „Konfliktbewältigung“. Dabei geht es weniger um die Vermeidung eines Konflikts als um dessen gemeinsame Lösung. Die Janusz-Korczak-Kiste stellt seinem Publikum den Alltag im kleinen Kosmos „Dom Sierot“ vor, zu dem auch die Themen Konflikt, Verantwortung, Selbstbestimmung gehören (s. Kinderzeitung, Kindergericht, Kummerkasten, Schwarzes Brett…). Das Gelernte/Erlebte kann seine Fortsetzung im aktiven Publikum finden und schließlich auch in dessen Alltag. 

 

Inhalte im Überblick: 

Die Kiste befindet sich in einer großen Reisetasche und lässt sich mit einem Deckel verschließen. Sie ist innen wie außen mit Fotos, Bildern, Landkarten etc. beklebt, die Lebensstationen, Lebenssituationen von Janusz Korczak näherbringen, Einblicke ins Waisenhaus Dom Sierot erlauben. Im Inneren der Kiste befinden sich Gegenstände: ein Tagebuch eines Waisenhausbewohners, ein Kästchen mit Geheimnissen einer Waisenhausbewohnerin, eine Kinderzeitung, ein vergilbtes Fotoalbum, ein Architekturplan vom Gebäude. 

Angebot 1 für Kinder: 

Eine simple Kiste voller Dinge, anhand derer man über Korczak erzählen kann, macht neugierig wie kreativ. Die Außenwand der Kiste bringt über Texte und Bilder Korczaks Zeit nahe. Wird der Deckel geöffnet, ist in Miniatur ein Blick ins Leben der Waisenkinder von damals möglich. Kleine Gegenstände, die die Kinder in die Hand nehmen dürfen, motivieren zum Fragen und Erzählen. Die Kiste übergibt dann schnell die Regie an die Kinder um sie herum. 

Angebot 2 für Erwachsene: 

Die Kiste bietet die Möglichkeit, anschaulich über Korczak Leben und Wirken zu berichten. Zudem ist sie ein Beispiel dafür, wie seine schriftlichen Zeugnisse, Fotografien zu seinem Leben, die Erinnerungen von Zeitzeugen weiterhin kreative Kräfte freisetzen, die Dinge „in seinem Sinne“ entstehen lassen. Die Kiste kann als Vorschlag für mögliche Korczak-Projekte für Kinder wie Erwachsene gesehen werden, die übers rein Textliche hinausgehen. 

Benötigtes Material: 

  • Janusz-Korczak-Kiste 
  • Moderationskoffer 

 Kursleitung: Katrin Diehl 

Face in Your Life

Das Judentum ist ein prägender und untrennbarer Teil unseres Landes. Beim Stichwort “Blue Jeans” denken allerdings die meisten an Cowboys, einen lässigen und freiheitsliebenden Lebensstil oder an Jugend. Kaum jemandem fällt spontan ein, dass der aus Buttenheim stammende Vater der “Blue Jeans” Levy Strauß Jude war. So wie er spielten viele bekannte jüdische Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Sportler und Intellektuelle eine wichtige Rolle in zahlreichen Bereichen des Lebens in Deutschland. Unser Angebot zeigt GESICHTER von Menschen, die IHR Leben, die UNSER Leben nachhaltig geprägt haben und prägen. Dadurch werden bei Teilnehmenden Berührungsängste und Vorurteile wirksam abgebaut. Jüdische Geschichte ist unsere Heimatgeschichte!

Bildungsprodukt “Brettspiel” 

Titel: “Face in Your Life” / G`sichter in G`schichten 

Zeitlicher Umfang: 1,5 Stunden 

 Zielgruppen: 

– Jugend- und Erwachsenenbildung
– Schulen
– Jugendorganisationen und -verbände
– Migrantenorganisationen
– Handwerksinnungen
– Berufsverbände
– Medienschaffende
Kulturschaffende
– kommunalpolitische Institutionen
– Sicherheitsbehörden und -dienstleister 

 

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:  

Das Judentum ist ein prägender und untrennbarer Teil unseres Landes. Beim Stichwort “Blue Jeans” denken allerdings die meisten an Cowboys, einen lässigen und freiheitsliebenden Lebensstil oder an Jugend. Kaum jemandem fällt spontan ein, dass der aus Buttenheim stammende Vater der “Blue Jeans” Levy Strauß Jude war. So wie er spielten viele bekannte jüdische Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Sportler und Intellektuelle eine wichtige Rolle in zahlreichen Bereichen des Lebens in Deutschland. Unser Angebot zeigt GESICHTER von Menschen, die IHR Leben, die UNSER Leben nachhaltig geprägt haben und prägen. Dadurch werden bei Teilnehmenden Berührungsängste und Vorurteile wirksam abgebaut. Jüdische Geschichte ist unsere Heimatgeschichte! 

 

Dazu befähigt Sie unser Angebot: 

Im spielerischen Format erlangen die Teilnehmenden Kenntnisse über die bekannten jüdischen Persönlichkeiten, die aus unserem alltäglichen Leben nicht wegzudenken sind. Sie entwickeln Freude an Teamarbeit und gemeinsamem Wissenserwerb und lernen einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den anderen. Im Rahmen der kreativen Aufgaben, die nach dem Spiel angeboten werden, trainieren sie empathische Fähigkeiten sowie den reflexiven Umgang mit den eigenen Einstellungen. 

Für ZG “Schule” – Durch Einsatz von modernen Techniken und spielerischer Methoden vertiefen die Teilnehmenden Ihr Wissen über ausgewählte Themen des Lehrplans und verstehen die komplexen Zusammenhänge. Sie werden motiviert, sich mit einem bestimmten Thema intensiver auseinanderzusetzen, und dabei ihre Recherchefähigkeiten sowie die Medienkompetenz zu verbessern. Soziale Kompetenzen werden ausgebaut. 

Für ZG “Außerschulisch” – Die Teilnehmenden reflektieren gemeinsam über die Rolle herausragender jüdischer Persönlichkeiten in ihrem beruflichen Bereich. Durch das Bewusstmachen dieser Rolle wird die jüdische Kultur greifbarer und verständlicher. Subjektiv empfundene Differenzen werden zu Synergien. Der wertschätzende und respektvolle Umgang innerhalb von Arbeitsteams wird gefördert.  Der Teamgeist wird gestärkt, das Arbeitsklima und die Kommunikation innerhalb von Teams werden verbessert, die Arbeitsqualität steigt. 

 

Inhalte im Überblick: 

  • Rundgang durch die virtuelle Ausstellung über herausragende bayerisch-jüdische Persönlichkeiten 
  • Unterhaltsames Brettspiel für Teams mit 3-6 Spielern, in dem das gerade erworbene Wissen angewendet sowie die Fähigkeit des Kombinierens und der Teamgeist entwickelt werden 
  • Kreative Einzel- und Teamaufgaben zur Wissensvertiefung durch eigene und gemeinsame Recherchen 

 Für Lehrkräfte / Moderatoren, die das Spiel in ihren Klassen / Gruppen durchführen wollen, wird im Vorfeld ein Online-Briefing mit technischer Einweisung angeboten. Die für den Workshop benötigten Materialien werden bei Bedarf von der EJKA zur Verfügung gestellt. 

 Benötigtes Material: 

  • Spielbrett 
  • Spielkarten 
  • IPads 
  • Spielanleitung 
  • Flipchart Papier 
  • Bunte Stifte 
  • Evtl. Requisitenkiste 

Schatztruhe Judaica

Ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Verein: Wir begegnen häufig Menschen, die eine Kette mit dem Davidstern tragenin ein koscheres Café gehen, keine technischen Geräte an einem Samstag bedienen oder einen siebenarmigen Leuchter zu Hause stehen haben. Was hat es damit auf sich? Mit unserem Bildungsangebot wollen wir die jüdische Religion und Kultur in all ihren Facetten begreifbar machen und damit Berührungsängsten, die aus der wahrgenommenen Fremdheit und eventuell vorhandenen antisemitischen Vorurteilen resultieren, vorbeugen.

Bildungsprodukt
„Schatztruhe Judaica“:
ein pädagogisches Präsenzangebot “Judentum zum Anfassen” 

 

Zeitlicher Umfang: 1,5 Stunden 

Zielgruppen: 

– Jugend- und Erwachsenenbildung
– Schulen
– Jugendorganisationen und -verbände
– Migrantenorganisationen
– Berufsverbände
– Medienschaffende
– Kulturschaffende
– kommunalpolitische Institutionen
– Sicherheitsbehörden und –dienstleister
– Wirtschaftsunternehmen, insbesondere Personalabteilungen 

 Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:
 Ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Verein: Wir begegnen häufig Menschen, die eine Kette mit dem Davidstern tragen, in ein koscheres Café gehen, keine technischen Geräte an einem Samstag bedienen oder einen siebenarmigen Leuchter zu Hause stehen haben. Was hat es damit auf sich? Mit unserem Bildungsangebot wollen wir die jüdische Religion und Kultur in all ihren Facetten begreifbar machen und damit Berührungsängsten, die aus der wahrgenommenen Fremdheit und eventuell vorhandenen antisemitischen Vorurteilen resultieren, vorbeugen.  

 Dazu befähigt Sie unser Bildungsangebot: 

Die Teilnehmenden lernen das jüdische Leben in Bayern in Geschichte und Gegenwart kennen. Sie entwickeln Interesse für vorherrschende kulturelle und religiöse Unterschiede und erkennen sie als andersartige Gleiche an. Dadurch findet die wertschätzende Auseinandersetzung mit der jüdischen Kultur auf der Ebene der gemeinsamen übergeordneten Gruppenmitgliedschaft statt, wodurch das Denken in Kategorien von Eigen- und Fremdgruppen schöpferisch reflektiert und Vorurteile abgebaut werden. In Verschiedenheit lernen die Teilnehmenden die Chance zur Entwicklung zu sehen. Die Verkostung von koscheren Lebensmitteln trägt zum “Lernen mit allen Sinnen” bei. 

 

Gruppengröße:  

Bis zu 35 Personen in bis zu 6 Gruppen mit 3 bis 6 Teilnehmenden pro Gruppe 

Inhalte im Überblick: 

  • Präsentation der Schatztruhe Judaica mit verschiedenen Gegenständen des Judentums 
  • Diskussion über einzelne Gegenstände und ihre vergleichbaren Pendants in der eigenen Kultur 
  • J-Quiz auf der Online-Plattform Kahoot 
  • Preisverleihung an die Quiz-Gewinnergruppe 
  • Verkostung von koscheren Lebensmitteln (z.B. Traubensaft, Mazza etc.) 
  • Begegnungsformat mit einer dafür ausgebildeten jüdischen Person über das heutige jüdische Leben in Bayern. 

 Personalbedarf: 

Eine verantwortliche Person für die Durchführung in Präsenz und ein jüdischer Experte bzw. eine jüdische Expertin in Präsenz oder Online. 

Benötigtes Material: 

  • PC mit Internetzugang 
  • Beamer 
  • Koffer mit Gegenständen aus dem jüdisch-religiösen Alltag, Preisen für die Gewinner des J-Quiz, Fragekarten für das Begegnungsformat, koscheren Lebensmitteln 
  • Tabellarischer Ablaufplan 

Mut tut gut!

Schulen müssen verstärkt Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung ergreifen, da diese Verhaltensweisen erhebliche negative Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Umfeld insgesamt haben. Die psychische Gesundheit der Betroffenen steht dabei im Mittelpunkt, den Mobbing und Diskriminierung kann zu schwerwiegenden psychischen Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und sogar suizidalen Gedanken führen. Durch präventive Maßnahmen und gezielte Interventionen können Schulen dazu beitragen, die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu schützen.

Bildungsprodukt 

„Mut tut Gut“ 

 Zeitlicher Umfang: 1,5 Stunden 

 Zielgruppen: 

Gesamtschulen 

Gymnasien 

Realschulen 

Hauptschulen 

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot: 

Schulen müssen verstärkt Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung ergreifen, da diese Verhaltensweisen erhebliche negative Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Umfeld insgesamt haben. Die psychische Gesundheit der Betroffenen steht dabei im Mittelpunkt, den Mobbing und Diskriminierung kann zu schwerwiegenden psychischen Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und sogar suizidalen Gedanken führen. Durch präventive Maßnahmen und gezielte Interventionen können Schulen dazu beitragen, die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu schützen. 

 Dazu befähigt Sie unser Bildungsangebot:  

Unser Bildungsangebot bringt Ihren Schülern und Schülerinnen auf eine spielerische Art und Weise bei, wie einfach und schnell Mobbingsituationen, auch durch ein gespieltes Szenario ausgelöst werden können. Außerdem bringen wir Ihren Schülern bei, selbst-reflexiv über die internalisierten Rollen im Schulalltag nachzudenken. Die gespielte Mobbingsituation hilft, das Problem sowohl aus der Opfer-, aus der Täter-, aber auch aus der Mitläufer-Perspektive kennen zu lernen. Psychische sowie moralische Aspekte werden hier in den Vordergrund gerückt und können so gesondert mit den Schülerinnen und Schülern besprochen werden. 

 

Inhalte im Überblick: 

  1. Reflexion: Welche Sozialen Rollen habe ich? 
  1. Fiktives Schulszenario wird in einem Rollenspiel mit zugeteilten Rollen gespielt 
  1. Teilnehmer diskutieren ihre Erlebnisse im Rollenspiel 
  1. Theoretischer Teil: Mobbing/Diskriminierung 

 Benötigtes Material: 

Papier 

Stifte 

Tafel 

Karten mit Rollenzuweisungen und -anweisungen

Kursleitung: Mathias Kaspar 

Ratsche klappern statt Hass zu plappern

Schulen müssen verstärkt Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung ergreifen, da diese Verhaltensweisen erhebliche negative Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Umfeld insgesamt haben. Die psychische Gesundheit der Betroffenen steht dabei im Mittelpunkt, den Mobbing und Diskriminierung kann zu schwerwiegenden psychischen Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und sogar suizidalen Gedanken führen. Durch präventive Maßnahmen und gezielte Interventionen können Schulen dazu beitragen, die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu schützen.

Bildungsprodukt  

„Ratsche klappern statt Hass zu plappern“ 

 Zeitlicher Umfang: 1,5 Stunden (bei Bedarf 3 Stunden) 

 Zielgruppen: 

-Hauptschule, Realschule, Gymnasien 

-Jugendorganisationen verschiedener Communities 

-Berufsschulen 

-Fachoberschulen 

-Migrantenorganisationen 

-Universitäten 

 Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot: 

In unserer Gesellschaft ist ein zunehmender Antisemitismus zu beobachten. Ereignisse wie die Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts bringen dieses Geschwür zum Vorschein. Judenhasser nutzen als friedliche Demonstrationen getarnte Kundgebungen, um ihren Antisemitismus offen auszusprechen, indem sie mit Terrororganisationen sympathisieren, die sich die Vernichtung Israels zum Ziel gesetzt haben, und dem jüdischen Staat selbst das Existenzrecht absprechen. Verschwörungstheorien haben sich in den Köpfen vieler junger und alter Menschen festgesetzt. Menschen, die davon überzeugt sind, dass es den Holocaust nie gegeben hat, dass die Juden 9/11 initiiert haben, dass sie die Corona-Pandemie erfunden haben. Wie in der gesamten Menschheitsgeschichte machen sie die Juden zum Sündenbock für alle Übel dieser Welt, weshalb sie immer wieder verfolgt und ermordet wurden. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, ist es wichtig, bei der Bildung anzusetzen und durch Aufklärung über das Judentum präventiv einem weiteren Anwachsen des Antisemitismus vorzubeugen. 

Dazu befähigt sie unser Bildungsangebot: 

Wo liegt die Grenze zwischen Klischees und Fakten? Wo hört Kritik an Israel auf, wo beginnt Antisemitismus? In unserem interaktiven Spiel bekommen die Teilnehmer ein Gespür dafür, was man über das Judentum und Themen, die mit dem Judentum zu tun haben, sagen kann und was nicht. In eine Erzählung schleichen sich antisemitische Aussagen ein, die die Teilnehmer durch Rasseln entlarven sollen. Die Rassel nimmt Bezug auf das jüdische Purimfest, bei dem während des Gebets immer dann gerasselt wird, wenn der Name des Bösewichts aus der Purimgeschichte „Haman“ fällt. Anschließend wird diskutiert, warum die jeweilige Aussage antisemitisch ist oder nicht. Wenn eine antisemitische Aussage nicht erkennbar ist, wird sie anschließend erklärt. Am Ende sollte jedem Teilnehmer die Grenze zwischen akzeptablen Äußerungen und Antisemitismus klarer geworden sein. 

 

Inhalte im Überblick: 

-theoretischer Teil (in Klammern sind Inhalte für einen 3-stündigen Workshop):  

  • Begriffserklärung Antisemitismus 
  • Antisemitische Fälle in Deutschland 
  • Antisemitismus im Kulturbereich 
  • Aufklärung über Stereotype  
  • Antisemitismus auf Social Media  
  • (Gemeinsamkeiten mit anderen Weltreligionen) 
  • (Jüdische Traditionen und Riten) 
  • (Verschiedene Strömungen im Judentum) 

-Spiel 

  • Erzählung, während derer die Teilnehmer rasseln sollen, wenn sie eine antisemitische Aussage raushören  

 Benötigtes Material: 

-Rasseln 

-Rechner mit Beamer und Leinwand  

-Internetzugang 

-2x Flipcharts mit Moderationskoffer  

Menschlichkeit bewahren!

„Menschlichkeit bewahren!“ thematisiert das Phänomen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, im Konkreten Antisemitismus und Ableismus – Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Narrative, Erzählungen und Bilder, die von den Nationalsozialisten genutzt wurden, wesentlich früher als die NS-Zeit existierten und noch heute zu einem Anstieg des Antisemitismus und Ableismus beitragen.

Menschlichkeit bewahren 

Zeitrahmen: 1,5 Stunden  

Zielgruppe: Lehrkräfte, Engagierte in Elternverbänden  

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:  
   „Menschlichkeit bewahren!“ thematisiert das Phänomen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, im Konkreten Antisemitismus und Ableismus – Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Narrative, Erzählungen und Bilder, die von den Nationalsozialisten genutzt wurden, wesentlich früher als die NS-Zeit existierten und noch heute zu einem Anstieg des Antisemitismus und Ableismus beitragen. Angesichts der Bedeutung, Antisemitismus zu erkennen und ihm entgegenzutreten, bietet dieses Format einen tiefgehenden Einblick in das Thema. 

   Dazu befähigt Sie unser Bildungsangebot: 

Durch unser Bildungsformat sollen die Lehrkräfte befähigt werden, bereits niederschwellig geäußerte menschenfeindliche Denkmuster und Narrative in ihrem Umfeld zu identifizieren, zu verstehen und diesen entgegenzuwirken.  Anhand historischer und aktueller (Fall-)Beispiele, speziell im Internet und in sozialen Medien, wollen wir verdeutlichen, wie wichtig Sensibilisierung und Erkennung von Menschenfeindlichkeit für ein friedliches Zusammenleben ist. Es soll u.a. das Bewusstsein für verschiedene Formen von Antisemitismus und Kontinuitäten schärfen und zugleich praktische Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, um in Bildungskontexten adäquat reagieren zu können. Durch das Vortragsformat und Diskussionen möchten wir ein kritisches Verständnis fördern und die Lehrkräfte befähigen, eine Kultur des Respekts und der Menschlichkeit zu unterstützen.   

Inhalte im Überblick: 

Impulsvortrag im interaktiven Gesprächsformat: Sensibilisierung gegen das NS-Gedankengut, gegen Antisemitismus und Ableismus durch Wissensvermittlung über die verschiedenen Narrative, Kontexte und bildlichen Darstellungen der NS-Ideologien, deren Verfestigung in der Gesellschaft; Weiterentwicklung sowie aktuelle Erscheinungsformen im Alltag (z.B. in den sozialen Medien).  

  • Rolle der eigenen Berufsgruppe im NS-Regime  
  • Gemeinsamer Austausch und Trainingselemente: Sensibilisierung durch praktische Beispiele von niederschwellig geäußerten menschenfeindlichen Denkmustern und Narrativen im Arbeits- und sonstigen sozialen Umfeld  
  • Begegnung und Gespräch mit jüdischen Repräsentanten  

 Ansprechpartner: Jonas Mages, Fachreferent für Antisemitismusprävention und jüdisches Leben (jonasmages@ejka.org)   

Myth-Oh-No

Verschwörungsmythen beeinflussen das Denken und Handeln von Menschen, liefern Zündstoff für Konflikte in unseren Lebenswelten und untergraben das Vertrauen in gesellschaftliche und politische InstitutionenWer sich ungerecht behandelt fühlt, wittert besonders schnell überall finstere Mächte am Werk. Verschwörungsmythen spalten die Gesellschaftschüren Hass, verstärken Vorurteile und führen im Extremfall zur Radikalisierung und Gewalt. Die Corona-Pandemie markierte den Anfang einer neuen Ära und wurde zu einem fruchtbaren Nährboden für neue Verschwörungstheoretiker. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Tendenz spürbar verstärkt. 

Wertschätzende und lösungsorientierte Kommunikation nach Janusz Korczak

Mögliche Zeitformate: 3 – 6 Stunden 

Mögliche Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch  

Zielgruppen:

  • Pädagogisches Personal an Schulen  
  • Mitglieder der Elternverbände  
  • Multiplikatoren im Bereich der Sozialpädagogik  

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:

Die „Pädagogik der Achtung“ von Janusz Korczak bietet wertvolles Potenzial, um Schulkinder beim Aufbau und bei der Gestaltung von tragfähigen Beziehungen sowohl untereinander als auch zu Erwachsenen zu unterstützen. Die selbständige Bewältigung von Konflikten ist dabei ein zentrales Anliegen. 

Wie können Konflikte auf der Grundlage von gemeinsamen Interessen gelöst werden, auch wenn die Positionen auf den ersten Blick unvereinbar zu sein scheinen? Wie können tragfähige Strukturen für eine friedliche Konfliktlösung aufgebaut werden? Wie kann die Kommunikation zwischen Erwachsenen untereinander (z.B. Lehrkräften und Eltern) lösungsorientiert gestaltet werden und dabei für die Schulkinder das Lernen am Modell ermöglichen? Diesen Fragestellungen widmet sich diese Fortbildung, die sich durch einen geringen Theorieanteil und eine intensive Nutzung interaktiver Formen auszeichnet. Sie vermittelt den Teilnehmenden Grundlagen der Konfliktlösung anhand der Korczak-Pädagogik der Achtung und verknüpft diese mit „modernen” Konfliktlösungsmethoden wie z.B. der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Dazu befähigt Sie unser Angebot:

Die von Janusz Korczak entwickelten pädagogischen Konzepte werden analysiert und auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen insbesondere in den Bereichen Konfliktbearbeitung und Radikalisierungsprävention angewendet. Die Teilnehmenden werden im Sinne der Pädagogik der Achtung mit situationsentsprechend modifizierten Handlungsstrategien zur Konfliktbearbeitung, Konfliktvermeidung und Deeskalation in Gruppen ausgestattet. Sie lernen, auf Ereignisse nicht nur aus der Erwachsenen-, sondern auch aus der Kinderperspektive zu blicken und hiermit eine “Doppelrolle” durch die pädagogische Einfühlung nach Korczaks Grundsätzen Achtung – Verstehen – Verzeihen – Verantwortung anzunehmen.  

Inhalte im Überblick: 

  • Grundkonzepte der Pädagogik von Janusz Korczak: Respekt, Gerechtigkeit, Teilhabe, Dialog, Selbstreflexion  
  • Grundlagen der wertschätzenden lösungsorientierten Kommunikation und Konfliktlösungsansätze nach Janusz Korczak  
  • Praktische Übungen

Ansprechpartnerin: Maria Filina M.A., Referentin für Bildungsangebote (mariafilina@ejka.org 

Fake or Fact?

Fake News sind ein uraltes, aber dennoch hoch aktuelles Phänomen, welches das Vertrauen in gesellschaftliche, politische und mediale Institutionen untergräbt. Dieser Vertrauensverlust stellt eine ernstzunehmende Gefahr für die Demokratie dar, da er die Basis für informierte Bürger und Bürgerinnen beeinträchtigt. Insbesondere in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und in Israel-Palästina gewinnen Fake News an Bedeutung und nutzen die Unsicherheit der Menschen aus. In diesen Zeiten sind irreführende Informationen jedoch besonders gefährlich, da sie die Suche nach effektiven Lösungen behindern und die öffentliche Meinung auf toxische Weise beeinflussen. Eine gezielte Aufklärung und Auseinandersetzung mit dem Thema Fake News ist daher essenziell, um eine resiliente Gesellschaft, die Demokratie und den Frieden zu festigen und zu fördern. 

Fake oder Fakt? 

Zeitrahmen: 1,5 Stunden 

Zielgruppe: Lehrkräfte, Eltern

Darum brauchen Sie unser Bildungsangebot:
Fake News sind ein uraltes, aber dennoch hoch aktuelles Phänomen, welches das Vertrauen in gesellschaftliche, politische und mediale Institutionen untergräbt. Dieser Vertrauensverlust stellt eine ernstzunehmende Gefahr für die Demokratie dar, da er die Basis für informierte Bürgerinnen und Bürger beeinträchtigt. Insbesondere in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und in Israel-Palästina gewinnen Fake News an Bedeutung und nutzen die Unsicherheit der Menschen aus. In diesen Zeiten sind irreführende Informationen jedoch besonders gefährlich, da sie die Suche nach effektiven Lösungen behindern und die öffentliche Meinung auf toxische Weise beeinflussen. Eine gezielte Aufklärung und Auseinandersetzung mit dem Thema Fake News ist daher essenziell, um eine resiliente Gesellschaft, die Demokratie und den Frieden zu festigen und zu fördern.    

 Dazu befähigt Sie unser Bildungsangebot: 

 Der Glaube an und die Verbreitung von Fake News stellen besonders in Zeiten von Social Media eine ernsthafte Gefahr für die Gesellschaft und unsere Demokratie dar. Unser Bildungsangebot liefert Kenntnisse über Entstehungsmechanismen der Fake News sowie über kognitive Verzerrungen, die den Glauben an Falschnachrichten verstärken. Außerdem wird ein von den Jugendlichen des EJKA-Projekts YouthBridge entwickeltes interaktives Spiel vorgestellt, das in spielerischer Form einen “Schutzschild” liefert, mit dessen Hilfe Teilnehmende zum Nachvollziehen der Fakes-Entstehung, zum Erkennen von Fakes, sowie zum Reflektieren ihrer eigenen Denkmechanismen angeregt werden. Das Spiel kann zudem in Schulen als Tool zur Förderung des politischen und gesellschaftlichen Allgemeinwissens sowie der Kreativität, der Schlagfertigkeit, der Überzeugungskraft und der Recherche- sowie Medienkompetenz. Im Workshop diskutieren wir über weitere didaktische Möglichkeiten, angepasste Kommunikations- und Handlungsstrategien im Umgang mit Fake News zu entwickeln und in modellierten Praxissituationen zu erproben.  

 Inhalte im Überblick: 

  • Fakes-Ursprünge, Abgrenzung zu ähnlichen Phänomenen (Verschwörungsmythen, Hate Speech, Propaganda) 
  • Entstehungsmechanismen & Funktionsweisen (mit Fokus auf Social Media), Gefahren und Tipps zum Erkennen von Fake News mit aktuellen Beispielen   
  • Vorstellung des didaktischen Tools (Spiel “Fake or Fact?“) 
  • Abschließende Diskussion über Handlungsstrategien in schulischen Einrichtungen 

Ansprechpartnerin: Maria Filina M.A., Referentin für Bildungsangebote (mariafilina@ejka.org)