Die Europäische Janusz Korczak Akademie ist ein Partner der Jewish Agency for Israel.

Podiumsdiskussion: 1700 Jahre jüdisches Leben in Bayern. Gibt es einen neuen Antisemitismus?

Schon seit 1700 Jahren leben Juden in Bayern. Sie sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft und wurden doch über die gesamte Zeit unterdrückt, ausgegrenzt oder verfolgt. Im Dritten Reich steigerte sich bekanntlich der Hass auf die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Pogrome, Konzertrationslager und schließlich der Holocaust waren das schreckliche Ergebnis dieses Hasses. Die Annahme, dass die Menschen das Dritte Reich als das furchtbarste Kapitel deutscher Geschichte verstehen und erinnern und damit auch der Antisemitismus überwunden wäre, liegt leider fehl.

Eine Podiumsdiskussion der Friedrich Naumann Stiftung. 

Es diskutieren: 

  • Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker, Publizist
  • Rabbiner Elias Dray, Gemeinderabbiner der israelitischen Kultusgemeinde Amberg
  • Eva Haller, Journalistin, Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie e.V.
  • PD Dr. phil. habil. Karin Schnebel, Wissenschaftliche Leiterin des Gesellschaftswissensch. Instituts München

Anmeldung unter: info@gimuenchen.de

 

Ort: 
Online
Datum: 
12.08.2021 - 19:00 bis 20:30