Die Europäische Janusz Korczak Akademie ist ein Partner der Jewish Agency for Israel.

Das Volk des Buches - Lernreihe "Judentum & Heimat"

Schon unsere Urväter haben sich mit dem Begriff der Heimat und ihrer Zugehörigkeit befasst. Zunächst war Erez Israel das Ziel, nach der Zerstörung des 2. Tempels und die Entstehung der Diaspora hat sich das Verständnis der Heimat wieder verändert. Die Gründung des Staates Israel brachte wieder einen Paradigmawechsel in das Heimatverständnis der Juden und Jüdinnen ein. Gerne wollen wir im Rahmen der Lernreihe die Heimatbeziehung der Juden und Jüdinnen aus dem historisch-theologischen Blickwinkel diskutieren. 
 

Die Adresse wird nach der Anmeldung hier bekannt gegeben:
https://goo.gl/forms/8s1N5JNhZslvr7TG3

 

Referentin: Dr. Hannah Tzuberi 
 

Dr. Hannah Tzuberi ist seit April 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Judaistik (Lehrstuhl Professor Tal Ilan). Sie studierte Judaistik und Islamwissenschaft an der Freien Universität, und arbeitete von 2005 bis 2012 im DFG-Projekt "Erstellung eines wissenschaftlichen feministischen Kommentars zu der Ordnung Mo’ed („Festzeiten“) des Babylonischen Talmuds". Von 2009-2012 war sie Stipendiatin der Dahlem Research School im Graduiertenprogramm History and Cultural Studies, und promovierte im November 2013 bei Tal Ilan mit einer Dissertation, in deren Zentrum die rabbinische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Halakha steht ("Saving Life and Law. Mishna Sanhedrin 8:7 and Its Babylonian Interlocutors").
 

Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Studentim-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.
 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Lernreihe "Judentum & Heimat"
 

Gemeinsam jüdische Geschichte, Kultur und Religion kennenlernen
 

Die jüdische Gemeinschaft fragt sich seit Generationen: Was ist Heimat? Oft genug wurde das jüdische Volk aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und musste lernen, sich an eine neue anzupassen. Insbesondere in Deutschland befinden wir uns an einer Schnittstelle von unterschiedlichen jüdischen Heimatbegriffen. Die Frage nach der jüdischen Heimat wird nicht etwa nur in der Tora diskutiert, auch Künstler, Philosophen und Literaten setzen sich bis heute mit diesem Thema intensiv auseinander. 
 

Die Lernreihe „Judentum & Heimat“ versucht mit einem Blick in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft, Antworten auf die Frage nach der jüdischen Heimat zu finden. In kleinen Lerngruppen setzen sich die Teilnehmer unter fachlicher Leitung intensiv mit dem Thema.
 

Weitere Termine:
 

6.11.2018 "Heimat und Frauen im rabbinischen Judentum" mit Cecilia Biondi-Haendler
 

11.12.2018 "Deutschland, Vaterland der Juden?" mit Konstantin Schuchardt
 

15.1.2019 "Juden und kommunistische Utopie als Heimatskonzept" mit Valentin Lutset
 

5.2.2019 "Zionismus als Heimatskonzept" mit Frederek Musall (angefragt)
 

12.3.2019 "Wandering Jew 2.0" Podiumsgespräch
 

9.4.2019 "In der Kunst beheimatet- Perspektive einer jüdischen Künstler_in" Podiumsgespräch
 

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Jewish Agency for Israel statt

Ort: 
Berlin
Datum: 
16.10.2018 - 19:00