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Am 10.05.2022 las München wieder aus verbrannten Büchern!

Am 10.Mai war die EJKA erneut beim Event „ Lesen aus verbrannten Bücher" am Münchner Könisgsplatz dabei. 
 
Die Veranstaltung erinnert jedes Jahr am 10. Mai an die Bücher Verbrennung durch die Nationalsozialisten und Unterstützer im Jahr 1933.  Es ist eine wichtige Zeichnung von Erinnerung an die schreckliche Taten der Nazis. Die Bücherverbrennung war einen Schatten auf die folgenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit voraus. 

Für die EJKA trug die 16-jährige Carmel vor. “ Ich habe mich dieses Jahr, Angesicht die Lage in Ukraine, für das Buch von Hannah Arendt „ Eichmann in Jerusalem: Bericht über Banalität des Böses“ entschieden.“, sagte Carmel. 
 
Die tiefgreifenden Wirte von Hannah Arendt wurden heute ganz klar und deutlich von Carmel vorgelesen: „ Das Problem mit Eichmann war genau, dass so viele wie er waren und dass diese Vielen weder pervers noch sadistisch waren, dass sie schrecklich und erschreckend normal waren und es immer noch sind. Diese Normalität war aus Sicht unserer Rechtsinstitutionen und unserer moralischen Urteilsgewohnheiten weitaus furchterregender als all die Gräueltaten zusammen, da dies - wie es in Nürnberg von den Angeklagten und ihren Anwälte immer wieder gesagt worden war - implizierte, dass dieser neue Typ von Verbrecher, der in Wirklichkeit hostis generis humani ist, seine Verbrechen unter Umständen begeht, die es ihm nahezu unmöglich machen, zu wissen oder zu fühlen, dass er Unrecht tut.“