Vorträge und Seminare
TERMINE WINTERSEMESTER 2011-2012
Mo, 07. und Do 10.11.2011
Filmabend und Gespräch »Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung«, von Boris Maftsir (Israel).
Boris Maftsir, geboren in Riga, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen, arbeitet in »Yad Vashem« (Jerusalem), der bedeutendsten Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert und sie wissenschaftlich dokumentiert. Er führt die Dokumentation über die Juden, die während des Holocaust in der ehemaligen UdSSR ermordet wurden. Bis er dieses sehr wichtige Projekt übernommen hat, war er Leiter der Abteilung für Kultur und Kunst im Ministerium für Bildung und Kultur in Israel und Generaldirektor des israelischen Staatlichen Dokumentar Film Studios. An dem Abend zeigt er seinen neuen Film »Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung« (»Raiders of the Lost MEMORY«, 2011) und erzählt über sein Projekt. Kooperation mit der IKG München und der IKG Nürnberg.
Eintritt frei.Weitere Informationen mit den Angaben der Orte und Zeiten werden mit gesondertem Flyer folgen.
Sonntag, 13. 11. 2011
Global Day of Jewish Learning
Im letzten Jahr fand zum ersten Mal weltweit der »Global Day of Jewish Learning« statt. Der Anlass war die Fertigstellung des monumentalen Lebenswerkes der Übersetzung des Talmuds von Rabbiner Adin Steinsalz. Seine Botschaft an das jüdische Volk war und ist »Let my People know«. Das Leitmotiv für dieses Jahr ist die Einheit des jüdischen Volkes dadurch zu erzielen, dass wir zum Ursprung unserer jüdischen Texte finden. Der Schwerpunkt ist das Gebet: »Schma Israel«. An diesem Tag des »Global Day of Jewish Learning« soll das jüdische Volk in jeder Gemeinde aufgerufen werden, gemeinsam zu lernen. Wir hoffen, dass auch Sie dabei sind. Wir werden noch gesondert alle Lernorte und Themen in München bekannt geben.
Weitere Informationen: Eva Fabian, Telefon: (089)37946640, E - Mail: evafabian@ejka.org
Montag, 21.11.2011, 19.00 Uhr
im Rahmen der Janusz Korczak Woche
Workshop für Lehrer und Jugendpädagogen zur Ausstellung »Erzähl mir die Wahrheit!« - Kinder- und Jugendliteratur zu Nationalsozialismus und Holocaust, Ute Becker (Osnabrück)
Eintritt 5,– Euro. Ort: Jugendinformationszentrum
(JIZ), Herzogspitalstraße 24, 80331 München
Anmeldung bis 18.11.2011
Montag, 21.11.2011, 20.00 Uhr
in Rahmen der Janusz Korczak Woche
Ausstellung: »Erzähl mir die Wahrheit!« - Kinder- und Jugendliteratur zu Nationalsozialismus und Holocaust. Eröffnung einer Buchausstellung mit Einführung von Ute Becker (Osnabrück). Diese Buchausstellung bietet eine Orientierung über die vorliegende Literatur zu dem komplexen Thema. Angeregt zu dieser Ausstellung wurde die ehemalige Lehrerin des Ratsgymnasiums, Ute Becker, durch die Fragen von Lehrerinnen und Lehrern nach geeigneter Unterrichtslektüre während der Führungen durch die Gedenkstätten. Hauptsächlich aber durch Gespräche mit den Schülern, die in großer Offenheit geführt wurden und die zeigten, dass junge Menschen die Frage, wie es zur nationalsozialistischen Herrschaft und zu ihren Verbrechen kommen konnte, noch immer bewegt. Die Ausstellung wendet sich an Eltern und Erzieher, die mit Kindern oder Jugendlichen über den Nationalsozialismus ins Gespräch kommen möchten. Es werden Bücher vorgestellt, die für Gespräche und den Unterricht geeignet sind. Sie wendet sich auch an Kinder und Jugendliche ab etwa 10 Jahren.
Eintritt frei. Ort: JIZ, Herzogspitalstraße 24
Mittwoch, 23.11.2011, 15.00 Uhr
im Rahmen der Janusz Korczak Woche
Workshop für Lehrer und Jugendpädagogen »Rassismus und Antisemitismus im Internet«, Robert Andreasch (München)
Eintritt 5,– Euro. Ort: Cafe Netzwerk, Luisenstraße
11, 80333 München. Anmeldung bis 18.11.2011
Mittwoch, 23.11.2011, 19.00 Uhr
im Rahmen der Janusz Korczak Woche
Präsentation von Ergebnissen der Studie »Die Mitte in der Krise«, Johannes Kiess (Leipzig)
Johannes Kiess ist Politikwissenschaftler, Mitglied der Arbeitsgruppe zum Thema Rechtsextremismus an der Universität Leipzig und Mitautor der Studie, die die Friedrich-Ebert-Stiftung bereits zum dritten Mal in Auftrag gegeben hat. Die Menschen in Deutschland wurden nach ihren politischen Einstellungen befragt. Dabei zeigte sich neben einer kritischen Distanz zur Demokratie auch Zustimmung zu fremdenfeindlichen, antisemitischen und nationalchauvinistischen Aussagen. Rechtsextremismus ist also kein Phänomen am Rand der Gesell-schaft, sondern entsprechende Einstellungen treten auch in ihrer Mitte auf: In Ost und West, bei Frauen und Männern, in allen Altersgruppen, bei Anhänger/innen von demokratischen Parteien, Kirchen und Gewerkschaften.
Eintritt frei. Ort: Cafe Netzwerk, Luisenstraße 11,
80333 München. Anmeldung bis 18.11.2011
Donnerstag, 24.11.2011, 15.00 Uhr
in Rahmen der Janusz Korczak Woche
Workshop für Lehrer und Jugendpädagogen »Kurt Landauer - der jüdische Präsident des FCB« - Filmvorführung und Workshop Dokumentarfilm und Gespräch über Kurt Landauer, den legendären jüdischen Präsidenten des FC Bayern. Der Film entstand 2011 im Rahmen eines Projektes des Kreisjugendrings München-Stadt in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München.
Eintritt frei. Ort: KJR München-Stadt,
Paul-Heyse-Str. 22, 80336 München (Seminarraum
im Erdgeschoss). Anmeldung bis 18.11.2011
Donnerstag, 24.11.2011, 19.00 Uhr
im Rahmen der Janusz Korczak Woche
Vortrag »Das Freie Jüdische Lehrhaus«, von Silvia Richter (Berlin)
Silvia Richter ist Doktorandin an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, Autorin eines Buches zur Geschichte der Judenemanzipation und freie Journalistin. Nach dem Studium der Geschichte, Philosophie und jüdischen Studien in Heidelberg beschäftigte sie sich in ihrer Promotion vor allem mit der Philosophie Franz Rosenzweigs und Emmanuel Levinas'. In ihrem Vortrag wird sich die Referentin mit einem Teilaspekt des Wirkens Franz Rosenzweigs auseinander setzen: das Freie Jüdische Lehrhaus (1920–1928, 1933) in Frankfurt a.M., dessen Geschichte und Wirkung im Kontext des jüdischen Geisteslebens seiner Zeit, u.a. geprägt vom aufkeimenden Antisemitismus der 20er und 30er Jahre, dargestellt werden. Die verschiedenen Wissenschaftler des Lehrhauses (Martin Buber, Ernst Simon, Leo Löwenthal, Erich Fromm, u.a.) werden vorgestellt. Bezüge zwischen Janusz Korczaks Denken und Martin Bubers Lehre sowie zur Nachwirkung des geistigen Erbes des Lehrhauses nach dem Zweiten Weltkrieg und seine Bedeutung für die heutige Zeit runden den Vortrag ab.
Eintritt 10,–/ 3,– Euro. Ort: Janusz Korczak Haus
Anmeldung bis 18.11.2011
Donnerstag, 15.12.2011, 19.00 Uhr
Seminar »EU-Förderung (un)kompliziert «, Wolfgang Hillenbrand (München) Wolfgang Hillenbrand, seit 2008 Inhaber des Consultingunternehmens EU SPIN (Consulting für Projektentwicklung und Programme der Europäischen Union, Spezialisierung auf Fragen der Migration); von 1993 bis 2007 Standortleiter und Seniorberater der Filiale München der BBJ Consult AG, Berlin, 1996–2001 Mitglied des Aufsichtsrats der Heinrich- Böll-Stiftung. Der Vortrag findet im Rahmen der Bildungsreihe für jüdische NGOs statt und bietet erste Ein- und Durchblicke im EU-Förderdschungel:Wer fördert - Was wird gefördert - Wie wird gefördert. Im Gespräch werden auch konkrete Fragen von Teilnehmern besprochen.
Eintritt 10,–/ 3,– Euro. Ort: Janusz Korczak Haus
Anmeldung bis 12.12.2011
Donnerstag, 12.01.2012, 19.30 Uhr
Vortrag »Geschichte und Geschichten: Was gehen mich meine Großeltern an?«, PhD. Joanne Wieland-Burston (München)
Frau Wieland-Burston ist Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin mit dem Schwerpunkt der Psychoanalyse nach C.G. Jung. Sie ist Supervisor und Autorin diverser Publikationen, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind. Ihre Vortragstätigkeit ist international ausgerichtet. 1999 gründete sie eine Supervisionsgruppe für Psychotherapeuten zum Thema: Nachwirkungen der NS-Zeit auf Patienten in der Psychotherapie heute. In ihrem Vortrag geht sie der Frage nach, welche Auswirkungen die Geschichte der Großeltern auf ihre Nachkommen haben können.
Eintritt 10,–/ 3,– Euro. Ort: Janusz Korczak Haus
Anmeldung bis 09.01.2012
Donnerstag, 02.02.2012, 19.00 Uhr
Vortrag »Was ist ein guter Mensch im Judentum?«, von Rabbiner Shaul Friberg (Heidelberg)
Rabbiner Friberg wurde in Schweden geboren. Er studierte an der Universität in Uppsala und war anschließend in verschiedenen jüdischen Lehrhäusern in den USA und in Israel tätig. 1999 folgte nach der Rabbiner-Ordination die Tätigkeit als Assistenzrabbiner in München. In den Jahren 2003 bis 2008 war er Rabbiner in der Israelitischen Kultusgemeinde in Palma de Mallorca. Seit April 2008 ist er Hochschulrabbiner an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Der Referent wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen, warum es in der jüdischen Tradition so viele Gebote gibt, aber in der heiligsten Schrift des Judentums, der Thora, nur wenig über die Vielfalt dieser Gebote steht. Dies hat weitere Fragestellungen zur Folge: Ist es wirklich notwendig, alle diese Gebote zu halten, um ein guter Jude zu sein? Oder aber, welche Rolle nehmen nichtjüdische Menschen in der jüdischen Weltanschauung ein und ist es nach jüdischer Vorstellung überhaupt möglich, ein guter Mensch zu sein, ohne zum Judentum überzutreten?
Eintritt 10,–/ 3,– Euro. Ort: Janusz Korczak Haus
Anmeldung bis 30.01.2012
Mittwoch, 15.02.2012, 19.30 Uhr
Musikalischer Vortrag »Amol is gewen a Folk…« - Das jüdische Volk im Klang seiner Lieder und Sprachen, von Michaela Rychla (München)
Die Interpretin Michaela Rychla aus München widmet sich seit 23 Jahren dem musikalischen Kulturerbe der europäischen Juden, das aus der reichen Lied und Gesangstradition noch heute zu uns spricht. Sie nimmt die Zuhörer auf eine Reise durch das jüdische Mittel- und Osteuropa mit. Die Sprachen der Juden - das heilige Hebräisch der Schrift, die Muttersprache der Ostjuden, »Mameloschn « - Jiddisch und das sephardische Ladino - beeinflussten über Jahrhunderte den Gesang der Kinder Israels in ihrer Zerstreuung. Diese Lieder geben Zeugnis von der schweren Last der Verfolgung und des harten Alltags genauso wie von der nie endenden Liebe und der Hoffnung des Volkes auf Bewahrung und Erlösung…
Eintritt 10,–/ 3,– Euro. Ort: Janusz Korczak Haus
Anmeldung bis 10.02.2012
TERMINE Sommersemester 2011
März 2011
"In the Image of God - Diversity from a Jewish Perspective".Rabbi Robert G. Kaplan (USA). Vortrag in englischer Sprache.
Rabbiner Robert Kaplan ist der Direktor von CAUSE - NY, einer Abteilung desJewish Community Relations Councelof New York – ein Zusammenschluss von über 62 der wichtigsten jüdischen Organisationen der Stadt. Er ist Berater des U.S. Department of State für die Bewältigung von Problemen in Krisengebieten. Sein Spezialgebiet ist, Lösungen für neue Formen eines friedlichen, multikulturellen Miteinandersim „Schmelztiegel New York“ anzubieten.
Termin: Donnerstag, 24.03.2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
April 2011
"Weiterleben im Schatten der Katastrophe. Die She`eritHapletah im München der Nachkriegsjahre", Dr. Monika Halbinger (München)
Monika Halbinger studierte Jüdische Geschichte, Soziologie und Sozialpsychologie in München. 2009 promovierte sie am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München. In ihrem Vortrag wird sich die Referentin mit dem jüdischen Leben der unmittelbaren Nachkriegsjahre in München beschäftigen. Nach der Befreiung durch die alliierten Truppen wurde ausgerechnet die einstige „Hauptstadt der Bewegung“ vorübergehend zu einem Zentrum jüdischen Lebens. Trotz widrigster Lebensumstände etablierte sich eine politisch und kulturell rege Gemeinschaft, deren Wille zur Selbstbehauptung sich in zahlreichen Kulturveranstaltungen, Publikationen und Bildungsangeboten niederschlug. Bei der deutschen Bevölkerung war der Antisemitismus jedoch nicht über Nacht verschwunden und so stießen die Überlebenden größtenteils auf Ablehnung. Trotz all dieser Widerstände entwickelte sich die neue jüdische Gemeinschaft in München.Termin: Donnerstag, 07.04.2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
„Gute Erziehung. Schlechte Erziehung. - Was ist das Richtige für mein Kind?“, Dr. Eva Umlauf (München).
Dr. med. Eva Umlauf ist in der Slowakei geboren. Sie praktiziert seit vielen Jahren als Kinder- und Erwachsenen-Psychotherapeutin in München. Ihre langjährige Erfahrung ist ganzheitlich und versteht das Kind im Sinne von Korczak:
„Kinder werden nicht erst zu Menschen, sie sind es schon. Ja! Sie sind Menschen, keine Puppen. Man kann ihren Verstand ansprechen – sie antworten uns; sprechen wir zu ihren Herzen – fühlen sie uns.“
Termin: Donnerstag, 14.04.2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
Mai 2011
„Die Reise nach Jerusalem: Darstellung von Juden, Judentum und Israel in deutschen Schulbüchern.“, Liliana Ruth Feierstein (Universität Heidelberg)
Liliana Ruth Feierstein, geboren in Buenos Aires, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg. Studium der Erziehungswissenschaften (Universidad de Buenos Aires), Promotion in Philosophie (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf). Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2008. Schwerpunkte der Forschung: Kindheit, politische Gewalt und Trauma; Ethik und Pädagogik; Jüdisches Denken.
Anders als in der Nachkriegszeit oder in den Schulbüchern der ehemaligen DDR widmen gegenwärtige Schulbücher jüdischen Themen viel Raum und zeigen gewisse Anstrengungen zur „politicalcorrectness“. Hört man aber diesen Narrativen mit Freud’schen Ohren zu, findet sich zwischen den Zeilen eine explosive Mischung aus anti-philosemitischen Diskursen, Exotismus und Ignoranz…
Termin: Donnerstag, 26.05.2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
Juni 2011
„Metamorphosen oder alles kann alles sein " Kunsttherapeutisches Seminar mit Elena Makarova (Israel).
Elena Makarova arbeitet mit Erwachsenen und Kindern nach der Methode des Bauhauses: Johannes Itten, Paul Klee, Wassily Kandinsky… Sie hat viele Jahrzehnte die kunstpädagogischen Konzepte von Friedl Dicker-Brandeis erforscht, die im Konzentrationslager Theresienstadt Kindern Zeichenunterricht gab. Elena Makarova setzt ihre kunstpädagogischen Ansätze fort. Sie ist Autorin von mehreren Büchern zu Kunstgeschichte und Kunsttherapie.
Das Seminar richtet sich an alle, für die die Welt des Kindes von Interesse ist und bietet die Möglichkeit, durch Zeichnung, Collage, Malerei ein originales kunstpädagogisches Konzept aus Israel kennenzulernen. Die Referentin spricht Iwrith und wird ins Deutsche übersetzt.
Termin: Montag, 6. Juni 2011, von 10 Uhr bis 17Uhr
Kosten (inkl. Materialien und Imbiss): 60 €
Anmeldung bis: Montag, 16. Mai 2011. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Fortbildungsbescheinigung auf Anfrage.
Ort: wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
„Sind alle Kinder gleich zu erziehen? Jüdischer Blickwinkel“, Sara Brukner (Israel).
Sara Brukner - Mutter von 6 Kindern und Großmutter von 7 Kindern - ist in Zürich aufgewachsen und war dort nach ihrem Studium in England in den jüdischen Gemeinden als Lehrerin tätig. Zudem war sie im Verein für jüdische Behinderte aktiv und gehörte zu den Betreuern des Wohnheims "Beth-Chana". Seit 1986 lebt die Familie Brukner in Israel und Sara- Brukner wirkte auch dort als Primarschullehrerin. Seit September 2009 engagiert sie sich in der Bildungsarbeit im Auftrag der jüdischen Organisation "TorahMitzion" in München.
Termin: Donnerstag, 30.06.2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
Juli 2011
„Soziale Netze für NGO´s“, ein Seminar mit Ilja Krasnov (München)
Ilya Krasnovstudierte Informatik an der Uni Frankfurt und TUM. Er ist seit 2009 nach mehrjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit als selbständiger Trainer tätig.
Zielgruppe: Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen, Vereine und Initiativen
Was sind soziale Netze?
Warum braucht meine Organisation Facebook?
Wie schütze ich meine Privatsphäre?
Wie verdopple ich die Aufmerksamkeit auf meine Organisation online in 30 Tagen?
Termin: Donnerstag, 07.07.2011, von 9 Uhr bis 12 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
„EU-Förderung (un)kompliziert“ , Wolfgang Hillenbrand (München)
Wolfgang Hillenbrand, seit 2008 Inhaber des Consultingunternehmens EU SPIN (Consulting für Projektentwicklung und Programme der Europäischen Union, Spezialisierung auf Fragen der Migration); von 1993 bis 2007 Standortleiter und Seniorberater der Filiale München der BBJ Consult AG, Berlin, 1996 – 2001 Mitglied des Aufsichtsrats der Heinrich-Böll-Stiftung.
Der Vortrag bietet erste Ein- und Durchblicke im EU-Förderdschungel: Wer fördert - Was wird gefördert - Wie wird gefördert. Im Gespräch werden auch konkrete Fragen von Teilnehmern besprochen.
Termin: Donnerstag, 28.07..2011, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München
„Sollen die Kinder uns dankbar sein? - Janusz Korczak für (un)zufriedene Eltern und Erzieher“ Dr. Stanislav Skibinski (München)
Dr. Stanislav Skibinski ist promovierter Pädagoge und beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit der Pädagogik von Janusz Korczak. Seit 2009 ist er Direktor der Europäischen Janusz Korczak Akademie. Die Teilnehmer sind eingeladen, sich mit den Texten von Janusz Korczak aktiv auseinanderzusetzen und nach eigenen Antworten auf die Frage des Abends zu suchen.
Termin: Donnerstag, 21.07.201, von 19 Uhr bis 21 Uhr
Kosten: 10 €/3€
Ort: Janusz Korczak Haus, Bayerstr. 1, 80335 München