Die Europäische Janusz Korczak Akademie ist ein Partner der Jewish Agency for Israel.

Rent a Jew - Mieten Sie einen Juden!

Über zweihunderttausend Jüdinnen und Juden gibt es in Deutschland, doch wer kennt schon welche persönlich? Außerhalb von Nachrichten und Dokumentationen im Fernsehen treten leibhaftige Juden kaum in Erscheinen. Dem hilft das Projekt Rent a Jew ab, indem es einen echten, physischen Dialog herstellt und somit dafür sorgt, dass nicht über Juden gesprochen wird, sondern auch mit ihnen.

Zu diesem Zweck vermittelt Rent a Jew Juden mit verschiedensten biografischen und Altershintergründen sowie beiderlei Geschlechts für Besuche in Schulen, Volkshochschulen, Universitäten oder Kirchengemeinden. Wichtig dabei: Die jüdischen Teilnehmenden sind bunt wie das Judentum. Sie sind keine professionellen Referent/innen oder Expert/innen für Politik und Religion, sondern Menschen von nebenan, mit ihren ganz persönlichen Geschichten und Meinungen. Entsprechend breit gefächert ist die mögliche Themenpalette, die von Essen über Musik bis zu Literatur und Religion reicht – vieles ist möglich. Wir helfen gerne bei der Vorbereitung und vermitteln die passenden Gesprächspartner/innen.

Angebot:

Begegnungen unter dem Stichwort „Rent a Jew“ sind einmalige Erlebnisse, die Vermittlung des Wissens über das Judentum mit einem Einblick in einen authentischen individuellen Zugang verbinden und so die ganze Vielfalt zeitgenössischer jüdischer Lebensentwürfe zeigen.

Wir richten uns bei der inhaltlichen und formalen Gestaltung der Begegnung nach Ihren Bedürfnissen und entwickeln ein passgenaues Veranstaltungsmodell. Wir empfehlen allerdings, mindestens 90 Minuten für einen Besuch einzuplanen.

Ziel:

Ziel einer „Rent a Jew“-Begegnung ist es, der Klischeebildung über in Deutschland lebende Juden entgegenzutreten und sie als authentische und vielschichtige Mitmenschen erlebbar zu machen, die dem Judentum ein Gesicht geben und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf diese Weise soll Interesse an einer weiterführenden Auseinandersetzung mit dem Judentum geweckt und Empathiebildung ermöglicht werden.

Zielgruppe:

Schulklassen, Kursgruppen an Universitäten, Hoch- und Volkshochschulen, Kirchengemeinden, interkulturell interessierte Vereine usw.

Erforderliche Ressourcen:

Veranstaltungsformat und die notwendigen Ressourcen können im Vorfeld besprochen werden.

Anfahrtskosten des/der Referent/in werden vom Veranstaltungspartner getragen.